Ausgabe Februar 2026

AUSZUG AUS DEM INHALT:

AKTUELLES
Gebäudemodernisierungsgesetz: Weiterentwicklung des GEG
Die gesetzlichen Anforderungen an Energieversorgung und Klimawirkung von Gebäuden stehen vor einer erneuten Änderung. Zum Stand Anfang 2026 soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz, GEG, in ein das Gebaudemodernisierungsgesetz (GMG) überführt werden. Dabei handelt es sich um die zwingende Überführung der EU-Gebäuderichtlinie 2024 (EPBD) nationales Recht.

Kompaktlösung mit Weitblick
Geringer Platz und schwer zugängliche Bereiche stellen viele Sicherheitssysteme vor Herausforderungen. Für solche Einsätze bietet der Hersteller mit dem Video Guard Compact eine kompakte Lösung, die sich flexibel an unterschiedliche Örtlichkeiten anpassen lässt. Aktuell wird das System an einem Busdepot in Bad Nauheim eingesetzt.

BAUTECHNIK
Natürliche Dämmstoffe (Teil 1): Vielseitig einsetzbar, hervorragender Hitzeschutz
Natürliche Dämmstoffe verbessern nicht nur den winterlichen Wärmeschutz, sondern leisten dank ihrer spezifischen bauphysikalischen Eigenschaften einen wirksamen Beitrag gegen sommerliche Überhitzung. Darüber hinaus überzeugen sie durch ihre ökologischen Vorteile und positiven Wirkungen auf das Raumklima und unsere Wohngesundheit.

Brennstoffzellenheizungen: Nischenprodukt mit Potenzial
Heizsysteme mit Brennstoffzellen gelten als innovativ und nachhaltig. Ideal wäre ein Betrieb mit „grünem Wasserstoff “, der derzeit jedoch kaum verfügbar ist. In der Praxis benötigen BZ-Heizsysteme daher meist einen Gasanschluss.

ORGANISATION & KOMMUNIKATION
Probearbeit im Bauwesen: Chancen, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen
Allen wirtschaftlichen Schwankungen zum Trotz bleiben Arbeitskräfte auf dem Bau knapp. Immer wieder stellen sich Bewerber vor, die nach eigener Einschätzung über die entsprechende Bereitschaft und vielleicht auch gewisse praktische Erfahrungen verfügen, allerdings keine formale Ausbildung und/ oder keine belastbaren Nachweise über bisherige Tätigkeiten vorlegen können. Wie soll über eine Anstellung entscheiden werden?

BAURECHT
Frühzeitige Ersatzvornahmen vor verstrichener Mangelbeseitigungsfrist: Eins nach dem anderen
Für den Umgang mit Mängeln und Ersatzvornahmen im Bauvertrag ist ein Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen nach VOB/ B und BGB nötig. Welche Fristen als angemessen gelten, unter welchen Voraussetzungen eine Kündigung oder Ersatzvornahmen möglich sind und welche Risiken dabei bestehen, sind zentrale Fragen für eine rechtsichere Abwicklung von Bauprojekten im Falle von Mängeln. Der folgende Beitrag liefert eine kompakte und fachmännische Orientierung zu den wichtigsten Urteilen, gesetzlichen Vorgaben und Fallstricken im Bau- und Architektenrecht.

Reaktion

Von allen Seiten sieht sich der Bausektor mit fatalistischen Vorwürfen konfrontiert: hohe CO₂-Emissionen, Personalmangel und bürokratische Fallstricke setzen ihm zu. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass die Branche reagiert. Etwa indem sie dem Klimawandel mit natürlichen Dämmstoffen und neuen Heizsystemen begegnet, potenzielle Arbeitskräfte niedrigschwellig zur Probearbeit einlädt oder rechtssichere Lösungen für den Umgang mit Mängeln etabliert. Wie diese Reaktionen konkret aussehen können, lesen Sie in dieser Ausgabe. Als Take-away bleibt: Die Baubranche reagiert – mit Sachverstand und Weitsicht.

Erfolgreiche Bauprojekte wünscht Ihnen

P. Maier
Redaktion „Informationsdienst Bauleitung“